Eine Wahl ohne Wahl

In Kasachstan protestieren Tausende gegen eine Präsidentschaftswahl, die keine war

Die Proteste in Kasachstan gehen weiter, nachdem am Montag die Zentrale Wahlkommission das vorläufige Endergebnis der Präsidentschaftswahlen verkündet hatte. Demnach hat der bisherige Interimspräsident Qassym-Schomart Toqajew 70,8 Prozent der Stimmen erhalten. Der als oppositionell geltende Amirschan Kosanow kam auf 16,2 Prozent. Kurz darauf kam es in Almaty, der größten Stadt des Landes, zu Demonstrationen.

Am 9. Juni waren die Kasachen dazu aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Zum ersten Mal hieß der aussichtsreichste Kandidat nicht Nursultan Nasarbajew. Das Ergebnis stand trotzdem schon vorher fest. Nursultan Nasarbajew stand fast 30 Jahre lang an der Spitze der ehemaligen Sowjetrepublik. Im März trat er zurück und ernannte Toqajew zu seinem Nachfolger. Seitdem hat das Regime alles dafür getan, dass die Übergangszeit bis zu den Wahlen keine Zeit des Umbruchs wird.

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