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August in Zentralasien

Monatsrückblick: Der August in Zentralasien

(Titelbild: Tadschikistans Präsident Emomali Rahmon (rechts) neben seinem Sohn Emomali Rahmon | Foto: president.tj) Eigentlich ist der August in Zentralasien Urlaubszeit, doch in Kirgistan werden Aktivisten immer öfter von der Polizei verhört, in Kasachstan werden sie verhaftet. Auch Usbekistan geht wieder verstärkt gegen Oppositionelle vor ebenso wie Tadschikistan, wo bald Präsidentschaftswahlen anstehen. Die Coronolage hat …

Danijar Usenow

Totgesagte leben länger

Danijar Usenow flüchtete nach einem politischen Umsturz 2010 aus Kirgistan und starb später angeblich im Exil. Nun soll der Ex-Premierminister des zentralasiatischen Staats in Belarus aufgetaucht sein. Nicht schlecht staunte man in Kirgistan am Tag nach den belarussischen Präsidentschaftswahlen, als der offizielle Wahlsieger Alexander Lukaschenko ein Zentrum für Biotechnologie besuchte. Da tauchte doch an der …

Belarus Zentralasien

Belarus als Vorbild?

In Zentralasien schauen viele Menschen gespannt nach Belarus, wo seit Wochen gegen Alexander Lukaschenko protestiert wird. Denn das Ergebnis der Kraftprobe könnte auch auf Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan Einfluss haben. „Hau ab!“ – Noch deutlicher könnten die Protestierenden in Belarus ihre Wut auf Alexander Lukaschenko nicht herausschreien. Und sie werden gehört. Im Westen Europas ebenso …

Monatsrückblick: Der Juni in Zentralasien

In Kasachstan werden Aktivisten verhaftet, in Kirgistan muss ein ehemaliges Staatsoberhaupt ins Gefängnis, während Turkmenistan seinem Präsidenten huldigt. Außerdem hat eine zweite Coronawelle die Region voll erwischt. Das war der Juni in Zentralasien.

Almasbek Atambajew

Ex-Präsident in Kirgistan zu Haftstrafe verurteilt

Zehn Jahre nach dem Verfassungsreferendum steht es schlecht um die Demokratie im Land „Wir hatten eine historische Chance, aber sie blieb ungenutzt.“ Asim Asimow findet klare Worte für Kirgistans Politik. „Unsere Demokratie funktioniert nicht“, konstatiert der Politikanalyst. Dabei hatte er nach dem Verfassungsreferendum im Juni 2010, das Kirgistan in eine Demokratie verwandeln sollte, große Hoffnungen. …

Russisch Zentralasien

Wo Russisch schwächelt

Kasachische Lehrer pauken ein neues Alphabet, Usbekistan will Beamte bestrafen, die Dokumente nicht auf Usbekisch bearbeiten können: Russisch verliert in Zentralasien immer mehr an Einfluss. Welche Rolle spielt die Sprache noch in der Region?

Mai in Zentralasien

Monatsrückblick: Der Mai in Zentralasien

In Zentralasien sind alte Konflikte wieder aufgebrochen. Streitigkeiten führten im Mai zu mehreren Schusswechseln an der tadschikisch-kirgisischen und an der kirgisisch-usbekischen Grenze. Das unzureichende Krisenmanagement nach Naturkatastrophen sorgte in Tadschikistan und Turkmenistan für seltene Proteste. Dabei hatte Corona die Region noch immer fest im Griff. Das war der Mai in Zentralasien.

Zentralasien: Die Corona-Krise und die Medien

Eine kritische Berichterstattung gibt es in Zentralasien auch während der Corona-Krise kaum. Medien beschränken sich meist darauf, neue Fälle und Maßnahmen der Regierungen zu verkünden. Dabei gehen Politiker und Journalisten aber auch neue Wege. Kirgistan: Eingeschränkte Bewegungsfreiheit für Journalisten Kirgistan ist laut Verfassung eine parlamentarische Demokratie – die einzige im ansonsten autoritär regierten Zentralasien. Das …

Zwischen Quarantäne und Ausräuchern

Lange war Zentralasien ein weißer Fleck auf der Landkarte des Coronavirus: Offiziell gab es die gefährliche Lungenkrankheit nicht, doch Experten vermuteten anderes. Mit der weltweiten Ausbreitung von Covid-19 gibt es nun auch bestätigte Fälle in dieser Region. Beim Umgang mit der Pandemie gehen die fünf Länder sehr unterschiedlich vor. Kasachstan Ausnahmezustand, geschlossene Grenzen und Fernunterricht: …