Über mich

Geboren und aufgewachsen in Plauen, Sachsen. Studium der Politik- und Europawissenschaften sowie des Öffentlichen Rechts in Rostock, Tartu (Estland) und Tbilisi (Georgien). Erste journalistische Erfahrungen als Schülerreporterin beim „Vogtland-Anzeiger“ und beim „Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal“ (SAEK). Nach dem Bachelor folgte eine Festanstellung als Redakteurin beim DODS Politikmonitoring. Redaktionspraktika bei „Euractiv.de“ und der „euro|topics“-Presseschau/n-ost. Ab 2017 ifa-Redakteurin bei der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ (DAZ) in Almaty, Kasachstan. Daneben freie Mitarbeit bei der „Frankfurter Rundschau“, „Jungle World“, „Moskauer Deutschen Zeitung“ und dem „Neuen Deutschland“. Seit Februar 2020 freie Journalistin in Almaty.

Wie bin ich in Kasachstan gelandet?

Vielleicht liegt es daran, dass ich schon in der Schule Russisch gelernt habe, doch bereits während meines Studiums in Rostock faszinierte mich Mittel-/Osteuropa. Nachdem ich meine Bachelorarbeit beendet hatte, reiste ich mehrere Woche durch Polen, Belarus und die Ukraine.

Nach einigen Jahren in Brüssel und Berlin wusste ich: Ich will in den Osten. Ein Master in Osteuropastudien – das wär’s doch! Allerdings hatte ich wenig Lust mich dem Fach in Deutschland oder einem anderen westeuropäischen Land zu widmen. Während eines längeren Sprachkursaufenthaltes in Rostow am Don entdeckte ich die Universität Tartu.

Im August 2015 packte ich also meine Koffer und zog nach Estland, wo ich einen Master in „European Union – Russia Studies“ anfing. Da ich schon länger vorhatte, ein Praktikum bei einem deutschsprachigen Medium im Ausland zu absolvieren, suchte ich nach entsprechenden Möglichkeiten. Ich fand die Deutsche Allgemeine Zeitung (DAZ) in Kasachstan. Mich faszinierten Land und Leute. Ich entdeckte weite Steppen und die Berge des Tienshans. In dem jungen Land – es war damals keine 25 Jahre alt – herrschte eine Art Aufbruchstimmung, die mich faszinierte und ich journalistisch begleiten wollte.

2017 fing ich bei der DAZ als Redakteurin an – und blieb zwei Jahre. In der Zeit lernte ich alle fünf Länder besser kennen, reiste auch nach Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan. Seit Anfang 2020 berichte ich als freie Journalistin aus Zentralasien und habe nach wie vor meine Basis im wunderschönen Almaty.